Tag 22/23 – Ijumuiden -> Berlin – 756 km

Über die Abfahrtstage gibt es dann nicht mehr viel zu berichten … Bilder gab es auch keine mehr. Die Fähre legte mit Verspätung an und so waren wir erst um 11 Uhr auf dem Weg von Ijumuiden raus. Die Autobahn durch Holland zog sich übel, Staus, Baustellen, Tempolimits – boahhh … irgendwann schafften wir es raus aus Holland und wollten eigentlich die B54 durchs Münsterland ziehen. Tja leider auch hier gleich nach der Grenze Baustelle mit einem Monsterstau. So war es mitlerweile nach 2 und es tauchte eine Dönerbude am Staurand auf – kurzentschlossen haben wir da einen Döner gegessen oder sagen wir, das was die dort als Döner bezeichnen (eine Beleidigung für jeden Berliner). Danach ging es weiter durch den Stau um dann wieder auf die B54 zu kommen, doch eine Abfahrt weiter wieder Vollsperrung, Baustelle, wieder Stau. Sollte nicht unser Tag werden … wir zogen unsere Bahnen, die Kilometer wollten nicht weniger werden … gegen 18:30 Uhr erreichten wir dann unser Hotel im Weser Bergland. Den Lönskrug in Gruppenhagen – nach einer Dusche gab es erstmal Essen im Biergarten. Wie gut doch Bratkartoffeln schmecken nach so viel Pommes ;-)

Beim Frühstück wurden wir dann verwöhnt mit allem was der Metzger so hergab, anstatt Rüherei, Bohnen und Toast ;-) Danach ging es gute 2 Stunden durch den Regen, womit ich erneut die schönen Strecken dort nicht geniessen konnte. Hinter Helmstedt fuhren wir dann auf die A2 auf und direkt per Dosenbahn nach Hause, wo wir um 16 Uhr nach dem Besuch einer Tankstelle und Waschbox eintrudelten.

Insgesamt haben wir von zu Hause aus 6602km auf dem Tacho von der Tour. Jetzt stehen erstmal große Inspektionen an, beide Maschinen müssen in der 48TKm Inspektion.

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Nachschlag zu Tag 20 – das Video

Wir haben das Video dazu an dem Tag im Beitrag nun ergänzt ;-)

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Tag 21 – Selkirk -> New Castle – 255 km

Heute ist Abreise angesagt – zum Abschluß wollen wir noch etwas durch die Borders streifen. So ziehen wir einen kräftigen Haken durch die Borders.

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Um dann letztendlich schweren Herzens an der Grenze an zu kommen.

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Leider muss ich (Mario) wieder feststellen, das ich mich in Schottland verschaut habe – ich finde Schottland einfach genial. Nichts desto trotz – der Urlaub ist halt zu Ende. Es war jetzt Mittag und wir entscheiden gemeinsam den Mittagsstop aus zu lassen und dafür über den Northumberland National Park zur Küste zu kreuzen und dabei nach Alnwick zum dortigen Castle zu fahren.

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So erreichten wir gegen 1 Uhr Alnwick Castle – Zeit für eine Innenbesichtigung hatten wir natürlich mit der Fähre nicht. Achja warum überhaupt dieses Castle ? Besser bekannt als Hogwarts die Zauberschule … zumindest wurden dort einige Bereiche als Kulisse benutzt.

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Spannend ist, das wir bis hier schon 189 km hatten, aber noch an keiner Tankstelle vorbei kamen. Die CBF von Anja war in der Anzeige schon unten am Anschlag und so steuerten wir zum Nachtenken gleich noch eine Tankstelle an ;-) Nun ging es auf direktem Weg die Küste runter nach New Castle, wo wir tatsächlich 14:30 zum Beginn des Checkins eintrafen. Birgit wartete an der Hafeneinfahrt, während der Rest der Gruppe noch einen Supermarkt suchte um dort Bier und Wein zu kaufen. Und waren dann um 15 Uhr am Checkin – Passkontrolle – Zollkontrolle – Einreihen … tja und da ging es ständig etwas vorwärts in Wellen – aber man wusste nie wann es weiter geht, daher trauten wir uns nicht ein Bier zu öffnen, womöglich ist man dann dran.

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Letztendlich sind wir dann erst gegen halb fünf Gruppengetrennt auf das Boot gekommen.

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Haben dort in Ruhe die Moppeds verzurrt und unsere Kabine gesucht, dann hören wir eine Ansage, das alle Restaurantreservierungen in Deutscher Zeit wären. ÄHHHH moment mal –  es ist kurz vor 5 als wir auf die Fähre kamen …. dann ist unsere Tischreservierung nicht 18:30 Uhr, sondern 17:30 Uhr – also in 30 Minuten! Wir wissen noch nicht wie weit Birgit und Thomas sind, wir wollen noch duschen, eigentlich die Ausfahrt sehen usw … *genervt* packten wir Bier und Wein und gingen zur Reception, die verstanden unser Problem nicht ganz und schickten uns zum Restaurant. Die Damen verstand das Problem dann (ich kann ja nix dafür das wir erst soooo spät an Bord gewunken wurden) und sagte, sie könnte uns einen Tisch zu 20:30 (also 19:30 unserer Zeit) geben – da wäre es auch viellll ruhiger. Also umgebucht und die anderen gesucht. Dann trafen wir uns am Sonnendeck und tranken Bier und Wein bei der Ausfahrt aus dem Hafen.

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Mit einer halben Stunde Verspätung legte die Fähre ab.

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Wir machten uns erst mal in der Kabine etwas frisch (duschen) und trafen uns dann zum vorgebuchten Abendessen. Das hatten wir noch nie bei DFDS gemacht, können es aber echt empfehlen. Wir hatten 7 Seas Abenddinner mit Wein gebucht. Thomas und Birgit bestellten Rot- und wir Weißwein und bekamen je eine Karaffe mit 1l Wein. Dazu bestellten wir noch ein Wasser und machten uns dann 1.5 Stunden über das Buffet her, welches wirklich sehr gut war. (Dringend vorbuchen, ist deutlich billiger !)

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Noch ein Tip: 20:30 ist super – wir konnten bis nach 22 Uhr problemlos dort sitzen … beim 19:30 Fenster steht schon die Nächste Runde im Nacken !

Nach so viel Wein und Bier vielen wir in die Kojen – achja, ich bekam natürlich wieder unterstes Decke hinterste Kabine = direkt über der Maschine *grrr* In der anderen Kabine von Thomas und Birgit war dafür die Lüftung kaputt. Also DFDS Seaways ordnet sich langsam nach hinten in meinem Fähren-Ranking – aber dazu poste ich noch mal was separat.

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Tag 20 – Newtonmore -> Selkirk – 370 km

Es ist grau aber trocken am morgen – über das Frühstück schweige ich mal lieber. Also das Hotel hier war jetzt nicht gerade der Bringer … egal. Halb 10 rollten wir vom Hof – Birgit und Thomas wollten direktere Strecke fahren, daher habe ich die Tour umgestellt, da Anja und ich nicht zwingend noch mal zum Falkirk Wheel oder zur Brücke in Edinburgh müssen. Geplant 320km wovon wir erst mal alle zusammen zur nicht weit entfernten  Distillery Dalwhinnie gestartet sind. (Den Whisky mag ich echt gerne.) Auf dem Weg dort hin fängt es an wie aus Kübeln zu Schütten – so schnell konnten wir die Regenklamotten gar nicht anziehen.

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Nach der Besichtigung pellten wir uns erst mal in die Regenklamotten. Da es sich da draussen gerade noch zu einem Gewitter steigerte, mußten wir noch einen Moment warten, bis Anja und ich uns in die Fluten stürzten.  Schon knapp 45 Minuten später hörte der Regen erst mal auf und wir genossen den Ausblick während die Wolken noch an den Hängen hingen.

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Allerdings begleitet uns erst mal weiterhin kurzeitiger leichter Regen und da es die ganze Nacht schon geschüttet hat, waren die Strassen mit Dreck gespült und stellenweise standen gute Pfützen.

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Wenig später kam uns ein Auto aufblinkend entgegen, hielt neben Anja und meinte die Strasse wäre eine 1/4 Meile vorraus völlig geflutet, das Wasser reist über die Strasse und es ist gut Sitzhöhe tiefe. Argh – ich checke das Navi – nööö das brummt uns – lass mal rechnen – naja also minimum 45 km auf … Okay wir schauen erstmal! Wir fahren weiter, da kommt uns wieder eine aufblinkend engegen „Die Strasse vorraus ist geflutet, aber hey wenn ihr langsam fahrt, sollte das gehen – macht die Kamera am Helm an, das lohnt sich“. Sehr lustig das Volk hier – naja wenige 100m weiter standen wir dann da.

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Ok checken wir mal die Lage: Also ging ich mal zu Fuss voran – Elmar hat mir beim Trialtraining beigebracht: immer erst mal Lage checken! *lach* …

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Tiefer traute ich mich nicht, nicht das mir die Stiefel voll laufen – also was nun. Hinter uns wendete ein Auto *feigling* … dann kam ein Pickup und ein Renault im Schlepptau und die beiden Fuhren durch und wir beobachteten, dass das Wasser nur gut bis über die Schweller beim Renault kommt … okay das sollte auch für uns gehen. Also gab Anja den Startschuss *Da kommen wir durch* … also fuhr ich als erstes durch – in der Mitte sicherlich 40cm tief das neue Flußbett, das Wasser spritze in einer Fontäne bis an die Scheibe hoch, die Nebelscheinwerfer verschwanden im Wasser und man merkt den Wasserdruck am Lenker, der von vorne und von der Seite kommt. Nur schön auf dem Gas bleiben – blos nicht absaufen … yeah durch. Nun folgte Anja – hatte ja auch keine andere Wahl mehr – sie kam scheinbar besser durch als ich. Die CBF steckte das lockerrrr weg …

Als es viertel vor 12 aufhörte zu regnen, fingen wir an einen Stop zu suchen um mal Pause zu machen. An einem See fanden wir einen Parkplatz, holten den Kaffee raus und wurden von den Midges hier zerstochen.

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Auf unserem weiteren Weg klarte der Himmel immer weiter auf und wir spannten die Regenklamotten über den Sitz zum Trocken – unsere normalen Klamotten darunter konnten nun im Fahrtwind trocknen.

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Und hier waren wir schon öfter

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Dann machten wir an einem weiteren See Stop wo wir andere Biker trafen, sie sind auf dem Weg nach Norden, sind gerade erst 3 Tage hier in Schottland und haben jetzt wohl etwas Muffe vor dem Wetter hier ;-)

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Weiter ging es durch den Trossach Nationalpark, wo wir auch unseren Mittagsstop machten. Wir haben nur vergessen ab hier so richtig Fotos zu machen ?!?!? Naja jedenfalls standen wir irgendwann vor einem Road Closed Schild – na toll – Navi check – blöd zu umfahren aber hilft nix – uns spülte es damit in den vollen Verkehr von Glasgow, Stirling und Edinburgh – die Zeit rannte und die Strecken waren einfach nur mist. Wir tankten an einer Tankstelle und rasteten nebenan am McD, wo wir die Karte checkten. Alle Pläne wurden durchgespielt und über den Haufen geworfen und letztendlich habe ich zum ersten mal am Garmin direkt eine Route geplant (was sich echt bescheiden macht) … 16:45 und noch 120km … whooo dann mal los. Wie soll es anders sein, wir landeten wieder an einem Road Closed – ist jetzt nicht ihr ernst ? Erst spült uns die Sperrung hier hin und dann das. Na wenigstens eine Umleitung ausgeschildet – naja bis zu einer T-Kreuzung da stand nix mehr. Nach Gefühl abgebogen und am nächsten Abzweig stand auch wieder ein Umleitungsschild. Wir funmelten uns zur geplanten Route durch und dann lief es auch ganz gut über gute, kurvige Strassen bei Sonnenschein bis nach Selkirk, wo wir dann mit 370 statt 320 km kurz vor 7 aufschlugen.

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Tag 19 – Cairndow -> Newtonmore – 360 km

Gutes Wetter und wir wollen Schottland geniessen – also früh los !  So waren wir schon um 09:20 vom Hotel los und es ging auf direktem Weg am Loch Lomond (Ostseite) vorbei zum Loch Lomond.

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Vor dem Glen Coe geht nocht das Glen Etive ab, welches wir auch dieses mal besuchten.

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Danach ging es direkt zum Glen Coe, welches zu dieser Jahreszeit (genauso wie die Hauptstrassen) extrem voll ist – kaum ein rauf kommen auf die Parkplätze – das kennen wir so gar nicht von unseren bisherigen Schottlandtouren.

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Anschliessend ging es auf die Kinlochleven Runde, sehr unbekannt, lassen die Touris aus, daher war hier schönes Kurvenwedeln angesagt ;-)

Später trafen wir dann noch auf das War Memorial wo wir schon mal waren und ich dieses mal ein Foto dieser Gedenksteine schoss.

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Und noch ein paar Lochs ;-)

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Weiter Richtung Loch Ness nach Fort Augustus, wo wir an den Treppenschleusen halt machten und bei 27 Grad in der prallen Sonne unseren Mittagsstop einnahmen.

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Anschliessend ging es auf der Westumfahrung von Loch Ness bis nach Foyer wo der Wasserfall ist, Bilder sind noch auf Birgits Kamera (in unserm 2010/2013 Blog sollten Bilder von dort sein). Hier tankten wir noch mal Getränke auf, da wir bei so schönem Wetter doch ein recht hohen Verbrauch hatten. ;-) Danach ging es auf Singletrackroads in die High Lands.

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Ich hab zwar keine Ahnung welches „Castle“ ich da fotografiert habe, aber wir kamen auf dem Weg noch dran vorbei.

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Achja einen weiteren Ausfall können wir beklagen – der Schalter für meine Zusatzscheinwerfer bewegt sich keinen Millimeter mehr – egal – ist er halt immer an. Irgendwie ist in Irland alles festgerottet.

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Tag 18 – Belfast – Cairndow – 195 km

Da wir entspannt spätestens um 11 Uhr im Hafen sein müssen, sind wir den morgen gemütlich angegangen. Wir rollten um 09:45 vom Hotelparkplatz und waren gegen 10:15 im Hafen von Belfast. An der dort befindlichen Tankstelle habe ich erst mal eine Glühbrine für mein Mopped gekauft, der Glühfaden hat das Gehuckel über die Pisten nicht überlebt. War mir schon am Vortag aufgefallen, aber dank Zusatzscheinwerfer ja kein Problem.

Wir kamen pünktlich auf die Fähre die überpünktlich ablegte.

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und absolut pünktlich rollten wir wieder von der Fähre.

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14 Uhr rollten wir also von der Fähre und steckten erst mal im Verkehr, denn die Fähre spült ja einiges von Bord. Unser Ziel war es einfach nur nach Norden zu kreuzen um unser Hotel zu erreichen. Auf dem Weg machten wir noch einen Stop am Dunure Castle

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Weiter ging es die Küste weiter hoch.

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Wir erreichten unsere nächste Fähre nach Dunoon – aussen rum um die Bucht wären gute 70km Umweg.

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Nach der Fähre ging es noch gute 48 km den Fjord entlang.

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Wir erreichten kurz vor 19 Uhr unser Hotel und wie man an den Bildern sieht, waren wir gut durchgeschwitzt ;-) Stört aber gar nicht – wir lieben Hitze und Sonne ;-)

Also erst mal Abkühlen!

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Nach dem Essen konnten wir dann noch sehen wie das Wasser verdunstet und als Nebel aufsteigt.

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Tag 17 – Ballycastle -> Belfast – 161 km

Irgendwie ja fast klar, aber beim Frühstück hat das B&B dann noch einen drauf gelegt, bei zweien wurde der Bacon vergessen (das kommt davon, wenn man unbedingt am Vorabend die Bestellung haben will) und bei allen war das Rührei merkwürdig. In Verbindung mit entsprechenden „Bing“ Geräuschen aus der Küche befürchten wir, das könnte ein Mikrowellenversuch gewesen sein. Also nix wie schnell weg hier …

Da wir die Carrick-a-Rede Rope Bridge gestern nicht mehr gemacht hatten, fahren wir die also erst mal direkt an. Sind (zum ersten mal im Urlaub) zu früh *lach* … war noch geschlossen. Nagut – wir machen Fotos und warten auf die Öffnung, doch auch hier sieht das nach einer gute Stunde Wanderung aus. Birgit und Thomas beschliessen zu wandern. Anja und ich machen mal ein wenig Moppedpflege und ein paar Bilder vom Parkplatz aus.

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Dann haben wir uns noch mit einem Maja On Tour Aufkleber auf dem Parkplatzschild verewigt, wie es schon viele andere vor uns gemacht haben.

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Weiter ging es zum ursprünglichen Routeneinstieg um zuerst die Dark Hedges zu erreichen, auf Bildern sah diese Strasse beeidruckend aus, doch offensichtlich hat man wohl gerade Baumpflege gemacht und alles ziemlich klein gestutzt ;-)

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Wir waren ein wenig entäuscht – da hatten wir eigentlich mehr erwartet … nungut, nun ging es auf direktem Weg zum Causeway – der Küstenroute von Nordirland. Zuerst fuhren wir jenseits der Hauptroute über eine schmale Strasse die sich am Berg entlang der Küste hoch und runter schlängelt.

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Sehr schön, aber auch sehr Zeitintensiv – also ab zur Hauptküstenstrasse die sich als große Hauptstrasse die Küste entlangschlängelt. Hier bin ich fast einem Kleinwagen hinten drauf gefahren – der wurde dermaßen schnell größer, das ich erst mal realisieren musste das der mit knapp 50 hier rumbummelt.

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Nach einem Burgerstop an der Küstenstrasse (einer der besten und günstigsten Burger auf der Tour!), ging es direkt ins B&B in Belfast. Wir nutzten die Autobahn um Belfast einmal in den Westen zu kreuzen und durften um 14:45 Uhr dann tatsächlich auch schon in die Zimmer – wir machten schnell um dann viertel nach drei gleich zum Sightseeing in die Stadt zu kommen. Die Dame meinte Sonntags fährt der Bus nur einmal die Stunde – okay nehmen wir Taxi. Kurz angerufen stand es 5 Minuten später am B&B und fuhr uns für 7 Pfund zur City Hall. Dort gabelten wir dann auch recht schnell einen der Bustourverkäufer auf der uns aber erklärte das ab 5 Uhr Schicht im Schacht ist – in Belfast mit Sightseeing! Bitte was ? Das ist gerade mal Nachmittag ??? Nagut wir erwischten noch den vorletzten Bus und machten zu einem ermäßigten Tarif eine Runde in dem offenen Bus. Ohne Aussteigen zwischendrin – also Speed-Sightseeing!

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Tag 16 – Donegal -> Ballycastle – 290 km

Abfahrt aus Irland nach Nordirland liegt an … wir starten über kleinere Abseitsstrassen Richtung Nordirland.

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Nach gut 2 Stunden Fahrt erreichten wir das Fort Dunree Military Museum

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Weiter folgten wir der Küste um das ganze Horn herum zum Malin Head.

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Wie man an dem Bild erkennen kann, war das Wetter mal wieder nicht so prall – wie sieht eigentlich dieser Feuerball aus ? Solch ein Dauergrau kann einem echt auf das Gemüt gehen … wie auch immer hier am Malin Head mussten wir dann viel Zeit verplempern. Ein Camper war der Meinung, das er mit seinem Camper da auch locker die schmale Strasse auf den kleinen Parkplatz hoch kommt. Nunja hoch kam er – nur leider war auf dem Parkplatz weder Platz zum Parken für Ihn, noch zum Wenden! Da pfiffige Autofahrer ihm Stossstange auf Stossstange folgten, war natürlich alles dicht. Nix ging mehr … es wurde gekurbelt und alle Autofahrer schauten nur zu. Irgendwann erbarmte ich mich und lief etwas runter und sagten den Autofahrern, wenn sie die Strasse nicht frei machen, stehen sie morgen noch da rum!  Danach half ich dann, per Einweisung hinter dem Camper, dem Fahrer raus aus dem engen Geschlängel, bis er selber klar kam. Nun gut … danach also weiter zum Inishowen Head, wo wir ganz in der Nähe die Fähre über den Fjord nutzen wollen um nach Nordirland rüber zu kommen.

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Es kam wie es kommen musste, die Fähre fuhr uns vor der Nase weg – mist – um den Fjord rum sind gute 70km … die nächste Fähre in 45 Minuten. Okay also warten.

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Der Seegang war nicht schlecht und eine Welle erfasste die Fähre richtig stark, so das ich einen ziemlichen Satz zum Mopped machte um es zu stützen. Ist noch mal alles gut gegangen – also bei dieser Kurzfähre könnte man echt über Verzurren nachdenken. Nach der Fähre ging es schnurstracks zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf das Dunluce Castle.

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Danach ging es zur Old Bushmills Distille.

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Die Distille hat aber Betriebsferien und sagen wir mal sehr spezielle Öffnungszeiten … nagut dann nicht … ab zum Giant Causeway.

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Die Strasse wo man das Auto sieht darf man als Tourist nicht befahren … irgendwo hinter der Ecke in der nächsten Bucht sind dann auch die Stehlen. Phhhh mindestens ne Stunde Wanderung in Motorradklamotten bei Tröpfelndem Grau ??!? Ne nicht wirklich und da eh keiner mehr groß Lust hatte fuhren wir von hier direkt ins B&B in Ballycastle.

Nach dem Besuch einer Tankstelle und eines ATM um Irländische Pfund zu holen, ging es am Abend in die City. Wir liefen rund 30 Minuten und verschwanden in der Central Bar. Das Essen war hier echt richtig gut.

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Aber den Berg zurück hochwackeln zur B&B hatten wir dann keine Lust und gönnten uns ein Taxi, welches uns für 3.60 Pfund zurück brachte – ich rundete großzügig auf 5 Pfund auf. Dann verschwanden wir in unserer Abstellkammer, sorry, anders kann man das nicht nennen und das ganze für Umgerechnet 85 EUR ist echte eine Frechheit.

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Sachen auspacken ? Wohin denn ? Auf Klo oder unter die Dusche? Das muss man schon genauer Planen, wie rum man das macht.

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Tag 15 – Coastway Round – 276 km

Es hat die Nacht durchgeregnet und es regnet nach dem Frühstück noch immer. Thomas streikt – kein Bock auf wieder Wasserschlacht, Brigit schließt sich ihm an. Mario und Anja – jetzt sind wir hier, jetzt wird gefahren! Also rein in die Regenklamotten und erst mal gen Norden fahren. Gut eine Stunde durch den strömenden Regen und Sturm und dabei festgestellt, das Intercoms Leben retten können – (Achtung wir haben Linksverkehr hier) … auf der Nationalstrasse (sowas wie eine gute Bundesstrasse), ich überholte gerade einen Transporter der hinter mir links blinkt, links in der Strasse steht ein Jeep rechts blinktend und ich sehe nur, wie der Jeep losfährt, währens der Transporter einbiegt. Anja hatte den Jeep noch nicht gesehen, und schickte sich an, den langsam abbiegenden Transporter rechts zu überholen. Dank meines Warungs-Geschrei ins Intercom – schmiss sie den Anker noch bevor die den Jeep sah und konnte zum Glück 1 m vor dem Jeep zum Stoppen kommen. Am Steuer saß eine juge Frau, die Anja auch entsetzt anguckte …man man … was für ein Heini … wenn ich nix sehe, biege ich doch nicht in eine Bundesstrasse ein.

Nungut, nach einer guten Stunde lies der Regen nach und wurde immer weniger und wir erreichten die Küste im Norden.

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Das Wetter wurde immer besser und wir erspähten wieder tolle Strände.

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Erster geplanter Stop war Fanad Head mit seinem Leuchtturm

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Weiter zum Doe Castle der Küste folgend.

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Hier machten wir einen längeren Stop wo wir auch unseren Tee genossen, während das Wetter immer besser wurde. Danach fuhren wir zum Horn Head.

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Gegen 3 machten wir einen Mittagsstop an einem Hafen und aßen Fish&Chips – das erste Mal für mich in diesem Urlaub. War gut und günstig ;-) Als wir uns gegen 4 Uhr wieder auf den Weg machten, befragten wir das Regenradar = keine Regenschauer in Sicht – yeah. Also weiter der Küste folgen! Doch es ging schon 10 Minuten später wieder mit Regen los und zwar ziemlich viel und es sah gar nicht so aus, als wenn das wieder aufhört. Wir brachen die Tour ab und fuhren 80km durch strömenden Regen nach Donegal zurück wo es auch den weiteren Abend regnete.

Es bleibt dabei, wenn es hier erst mal regnet – dann richtig, dann ist der Tag eigentlich gelaufen – sehr schade halt. Dazu kommt weiterhin der ziemlich brutale egoistische Verkehr und die extrem schlechten Strassen.

Sorry – mein Fazit steht fest – Irland brauch ich nicht noch mal – das hat sich jetzt hinter Kalabrien und Sizilien eingeordnet.

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Tag 14 – Malinbeg Runde – 261km

Anja hatte eine Bootstour vorgebucht am Teelin Peer ca. 45 km von Donegal entfernt zu 10 Uhr. An der Receiption sagte man uns noch da braucht man rund ne Stunde hin Frühstück gib es ab 08:00 Uhr. Ohjehh … also Turbofrühstück ? Sie sicherte uns zu das wir schon 10 vor 8 kommen könnten. Also sagten wir uns ok – morgens mal schon fertig in Moppedklamotten zum Frühstück und dann um 08:30 von Hof rollen. Wir waren soweit Pünktlich und das Frühstück war naja sagen wir mal das einfachste bis her. Der Knaller ist, man bekommt einen Teller mit Toast und Butter , da Fragt Anja nach weiterem Teller damit man auch auf einem Arbeiten kann. Ja bringt sie „EINEN“ für Aja … *an den kopf klatsch* – also denken ist hier wirklich nicht immer deren stärke. Nach dem wir lachten als sie mit dem einen Teller kam merkte sie es wohl selber und fragte ob sie mehr Teller bringen soll.

Wie auch immer wir waren pünktlich 08:30 vom Hof und die Strassen dahin rollten echt gut. Hier ein Panorama Foto von der Anfahrt.

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Wir erreichten Pünktlich den Hafen um halb 10 und tranken erst mal einen Kaffee im Hafen.

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Unser Skipper kam dann auch bald und war richtig gut und lustig gelaunt – das kann echt nett werden. Also ab auf das Boot und noch mal den Moppeds zu winken.

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Nun konnte es losgehen und das Boot fuhr langsam aus der Bucht raus.

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Der Skipper fuhr enlang der immer Höher werdenden klippen.

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Bis er einen Punkt erreichte den er „Swimmingpool“ nennt und fragte wer denn Baden gehen würde – na drei mal dürft Ihr Raten. Und ich sage euch die anderen an Board hielten das für einen Scherz ….

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Als sie wieder an Board kam gab es erst mal Applause *kicher* Weiter ging die Fahrt bis an die Höchsten Klippen Europas angeblich mit über 600m höhe.

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Sieht gar nicht so hoch aus – aber man kann an Land auch noch nach Oben fahren. Der Skipper meint von oben sieht man erst richtig wie hoch das doch ist. Zu guter letzt zeigte er uns noch die Felsecke die auch „Georg“ genannt wird – na wer erkennt Ihn ?

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Insgesamt eine schöne fast 2 Stunden Bootstour für 20 EUR pro Person *Daumen Hoch* spart das Geld für Cliffs of Moher und fahrt zum Teelin Pier ! An Board hatten wir viel Spass es war noch ein paar aus Wales dabei die sich die ganze Zeit Lustig machten über das Wetter in Irland *urkomisch* und ein Pärchen aus Kanada, mit den Kanadiern schwatze ich ein wenig auf dem Rückweg zwecks möglicher Kanada Tour. Sie empfahlen mir unbedingt nach British Columbia zu kommen – na schauen wir mal. Wo wir bei Spaß waren, als es um das Baden ging bot der Skipper T-Shirts an und ich sagte nur „Ne ist klar – das macht es auch viel wärmer“ – ab da musste man nur T-Shirt sagen und alle lachten.

Kurz nach 12 ging es dann vom Hafen los hoch auf die Aussichtspunkte die wir von unten gesehen hatten. Tolle anfahrt dort hin.

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Und dann am Upper Carpark

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Sagte ich schon sparrt euch Cliffs of Moher ? … Weiter ging es nach Malin Beg wo wir dann auf einer Picknick Bank unser Mittagsstop machten.

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Nach dem Mittagsstop weiter zum Glengash Pass – zum ersten mal ein Pass auf dem wir auch was sahen. Z.B. Dutzende Autos und Busse die den Aussichtspunktparkplatz zu stellten. Nagut schnell ein Bild auf der Strasse gemacht.

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Von hier ging es weiter in den Glenveagh Nationalpark

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Die Route funktionierte hier nicht ganz wie geplant aber das Risiko kannte ich vorher da es nicht eindeutig ist ob man da durch kommt. So fuhren wir einen Haken zum Glenveagh Tea Room – ohjeee hier sind alle Touris … blos schnell weg. Von dort ging es dann rund 70 Kilometer direkt nach Donegal zurück welches wir gegen 6 Uhr wieder erreichten.

Eines hat sich nicht geändert die Strassen bleiben weiterhin sehr schlecht, man hat zwar keine Schlaglöcher, aber stupiden Verkehr und die Strassen extrem Wellig/Buckelig. Das geht allen ganz schön in die Knochen, wir sehen immer wie es die Autos komplett versetzt , also das hier ist höchstarbeit für Fahrwerke.

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