Kaiserjägerstrasse – ein Versuch

heute sind wir nicht Richtung Gardasee gestartet sondern gleich zum Monte Bondone um unter anderen die Kaiserjägerstrasse zu erreichen. Dabei erhaschten wir heute wunderbare Ausblicke unter anderem bis zum Gardasee (wenn auch recht dunstig).

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und dann fiel uns auf das das Castle Toblino an dem wir täglich unten vorbei fahren von hier oben malerisch zu sehen ist.

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Am Rande erwähnt das ist mit einer 700mm Brennweite aufgenommen !

Auf der anderen Seite gab es einen Super ausblick auf das Trento Tal.

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Weiter über die SP11 und das Falesina nach Livico Terme.

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Und dann rüber zur Kaiserjägerstrasse wo uns an der Auffahrt aber das hier begrüsste:

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Auf der Umfahrung ging es dann über den Fricca Pass und auch der Versuch von der anderen Seite wenigstens bis zum Aussichtspunkt zu kommen scheiterte ;-( Ok also weiter am Monte Rust zum Passo Sommo.

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Über den Passo della Vena und den Brocola (beides eher wenig bekannte pässe) ging es nach Rovereto wo wir nicht die Hauptstrasse Richtung Nago nahmen sondern mal über den Monte Biaena (sehr schön) zum Passo Creina fuhre. Insgesamt eine schöne Strecke mit toller aussicht, stellenweise abenteuerlichen Strassen (sehr eng, steil und Spitzkehren). Am ende nahmen wir dann noch die kleine Strasse durch den Bosco die definitiv von erfahrenen Leuten befahren werden sollte (vor allem wenn Gegenverkehr kommt). Am ende kommt man in Drena raus von wo es ein Katzensprung zu unserem HOtel ist.

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Gardasee und Dosso Alto

es ging noch mal zum Gardasee und zur Brassa Schlucht um endlich mal auch die Blick von der Schauderterasse zu erhaschen. Tja nix gewesen – die Verhält sich wie ein gemein Bekanter Gasthof in Genesien, immer wenn ich es Anfahre ist „zu“ ! Also ging es zum Hotel La Fenice von dort gibt es auch einen Tollen überlick.

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Wegen Personalmangels bekamen wir heute keinen Kaffee dort – nagut, so verweilten wir als mit Warten auf Personal um dann letztendlich ohne Kaffee weiter zu ziehen.

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Über das Valvestine ging es nach Anfo um die Auffahrt zum Passo del Mare/Del Spina zu erreichen der ins Dosso Alto führt. Die Strasse schlängelt sich eng und steil den Berg hoch.

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Die Aussicht hier oben ist aber wieder klasse und wir sind nicht einzigen die sich hier hoch wagen.

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Die Strecke geht dann in Schotter über der zwischenzeitlich recht grober Schotter wird, Bild entstand daher auf einer besseren Passage wo es nicht ganz so rumpelte ;-)

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Am ende der Schotterstrecke kommt man am Paso Maniva raus wo wir dieses mal Mittagsstop machten und uns ein paar Nudeln gönnte. Etwas frischer heute hier oben, aber dafür verdammt viel Los. Alle Biker in Italien sind unterwegs … in Motorradgruppen wie bei uns sonst zu hause. Kenne ich so massiv hier gar nicht und die grüßen jetzt auch alle so das ich langsam einen Lahmen Arm bekomme ;-)

Vom Maniva wollten wir diesesmal nicht runter sondern die TriValli höhenstrasse nehmen, die erst mit Ausblick und Teer verwöhnt.

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und dann in eine ca 5km lange Schotter Offroadpiste über geht. Die Bodenwellen sind Tief und/oder Hoch … Anja muss aufpassen mit der CBF nicht aufzusetzen.

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Vom Croce Domini geht es dann direkt runter immer weiter bis zum Gardasse.

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Erster Schottertest und was es sonst im Osten gibt

heute wollten wir mal einen Tip probieren und die Höhenstrasse über den Monte Tomba welcher Schotteroffroad sein soll. Wir starten daher über schnelle Strecken Richtung Mori.

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Um recht zügig weiter Richtung Ala zu kommen und den Einstieg zum Passo Fittanze zu erreichen. Der Fährt sich super von hier hoch mit Toller aussicht.

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Auf der Passhöhe erreicht man einen Gedenkhof für die gefallenen des 1. Weltkrieges.

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Gleich hinter der Passspitze kommt noch mal eine Bar und genau an der Zweigt noch mal eine Strasse ab die wir brauchen um den Monte Tomba zu erreichen. Die Strasse schlängelt sich erst mal etwas Schmal auf das erste Plateu hoch.

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In einer Biegung zweigt dann die Höhenstrasse nach links ab und beginnt dort auch mit Schotter um einen wenig Später mit einem Merkwürdigen Schild auf zu halten.

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Anja hat in sicherer Entfernung geparkt falls wir umdrehen müssen … komisch ist, das Schild sagt „Keine Fussgänger“ – HIntergrund ist, es wird gebeten nicht in den Loipen zu laufen !!! Zuwiederhandlungen kosten 50 EUR.

Also rauf auf die Strasse.

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Hier spielt der K60 Scout voll seine Stärken aus – die Traktion ist einfach klasse, egal ob beim beschleunigen oder Bremsen. Mit 50 Sachen in leichter schräglage durch die Schotterkurve – undenkbar mit dem vorherigen Reifen. Ich hänge Anja verdammt schnell mit ihrem Strassenreifen ab – also da muss definitiv mal ein TKC 70 rauf.

Warum jemand aber hier ein WC hinbaut – erschließt sich mir nicht ;-)

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Am Ende erreichen wir die SP6 die auch sehr ruhig und Schön ist.

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Gegen Mittag erreichen wir eine Bar/Konditorei wo wir bei 20 Grad Sonnenschein einen Kaffee geniessen.

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Wir probieren noch eine Auffahrt doch nach einigen Kilometern geht wirklich nichts mehr – wobei hauptsächlich nur wegen der Schranke, so schlimm sieht die Piste hier nicht aus.

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Den Nachmittag verbrachten wir auch kleinsten Sträßchen auf dem Rückweg nach Rovereto.

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Leider führte das dazu das wir unseren Tankstop verpassten und auf den Ministrassen kommt nichts mehr. Zu guter letzt beruhigte mich das Navi mit „in 8 km kommt eine“ … drei Kilometer später war es „in 7.6 km“ – Gott was ist das denn schon wieder. Ja reingefallen, der Garmin kann bei der suche auf der Route einem nicht sagen nach wivielen Kilometern die Tankstelle kommt und zeigt „Luftlinie“ an … sorry @Garmin, das ist mit verlaub Schrott. Hätte ich mal gleich das iGO von Anja befragt hätte ich gleich gesehen in 25km ! … Doof nur das mein Crosstourer auch schon auf Reserve lief und Anja hat ja einen etwas kleineren Tank. Lange rede kurzer Sinn, nachdem wir schon alle Möglichkeiten mit „Du bleibst da stehen, ich hole Sprit“ usw usw durch hatten rollten wir dann mit den letzten Tropfen Benzin bei Anja an eine Zapfsäule. Und natürlich war das eine Automatentankstelle und natürlich eine die unsere Deutschen Karten nicht nimmt …. zum Glück hatte ich ein paar kleine Scheine dabei.

Gegen 6 Uhr rollten wir wieder auf den Hotelparkplatz – ziemlich kaputt aber zufrieden … waren nur 290km, aber bei einem 47er Schnitt zieht sich das ganz schön. Und wir sind sicherlich nicht Langsam, die Strassen waren einfach nicht wesentlich schneller zu bewältigen.

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Im westen nix neues ?

Ihr merkt es schon – dieses mal ein wenig anders Bloggen, nicht 37 Strassennamen, Ortsangaben usw .,,. heute wollten wir mal im Westen schauen wie es da so aussieht. Also Westen bedeutet von hier aus Westlich des Gardasees seine Nachbarseen Idrosee, Ledrosee usw …

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Mit dem Wetter kann man was Anfangen ? Am Ledrosee genossen wir den Morgen in der Sonne …

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Wir sind dann mal wieder on Tour

Da wollten wir noch mal Sonne tanken in schöner gegend – also haben wir uns auf gemacht nach Italien. Die Tour verlief nicht wie geplant und so brauchten wir auch wesentlich länger und kamen dann im Dunkeln an. Hatte auch positives – so kamen wir gegen 5 Uhr erst am Mendelpass an … und was das Alpen-Journal vor zwei Tagen noch nicht sagte war „Mendelpass Sperren“ … er macht erst um 17 Uhr wieder auf !!! Was für ein Timing …

Insgesamt haben wir für die Strecke dieses mal fast 9 Stunden gebraucht, sonst fahr ich die Strecke ab Hof statt Weiden und bin quasi  ne Stunde eher da … Ich sagte ja , es lief nicht – das ging schon auf der A93 mit Stau los … Egal man muss auch mal Pech haben.

Das Pech war dann auch sooo groß das der Himmel ab dem Inntal aufriss und wir im Bozental 19 Grad Sonnenschein hatten ;-)

Heute mal einfach unsortiert ein paar Impressionen vom Tag …

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Heidenau K60 Scout erste Eindrücke

das Wetter war nicht so einladend, da dachte ich komm, auf eine Schnelle runde – Profil anrauhen wenigstens. Es kam was kommen musste, unterwegs packte mich dann doch die Neugierde in wie weit der K60 ein Gewinn ist wenn man jenseits des Teers also Offroad unterwegs ist.

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Also fingen wir mit einem leichten Weg an – wenngleich gerade diese Wege die noch mit Gras besetzt sind auf einem Strassenreifen wahrlich keinen Spass machen. Die Runde rechts im Bild durch den Wald zum Wenden meisterte der Reifen Problemlos. Klar, hier wäre ich mit dem normalen Tourance Next auch durchgekommen, aber der K60 zeigt da in ganz anderes Gripp Niveau und lässt sich super Zirkeln. Etwas weiter gab es dann eine Verbindungsstrasse (man mag es nicht glauben, aber das was gleich kommt ist wirklich eine normale Strasse ;-) ) die im Sommer immer recht Sandig, Buckelig und mit Furchen durchzogen ist. Nun nach den nassen letzten Tagen ist es eher eine Schlammpiste geworden.

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Anhalten wollte ich in den richtigen Schlammpassagen nicht – so hab ich nur dieses Foto gemacht zurückblickend als man mal wieder problemlos stehen konnte ohne im Modder auszurutschen ;-) Hier zeigte sich der K60 ab ca. 40 – 50 KM/h dann etwas unruhig werdend – ok mit Strassenreifen wäre ich deutlich langsamer gewesen.

Dann fang ich eine kurze Übungsstrecke die durch den Wald führt.

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3 – 5 Kurven gab es auf der Strecke auch und die waren schön sandig/Matschig – auf den Zwischenpassagen dann eher Schmieriger Untergrund.

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Die Strecke bin ich drei mal abgefahren und habe mich mal rangetastet – wahnsinn, das kann richtig Spaß machen so leicht durch die Kurve zu driften. Mit dem Strassenreifen hätte es da längst einen Abflug gegeben. Zum Schluss der Tour kam ich dann noch an einer Stelle vorbei an der ich seit Jahren vorbeifahren, es geht linker Hand einen Hügel hoch direkt in die Felder der Bauern – eine Sandpiste die sie mit dem Trecker immer hoch fahren. Nach den guten Erfahrungen … nix wie hoch da.

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Das Bild ist auf der Abfahrt auf dem Rückweg entstanden, oben im Bild geht die Piste etwas weiter – ich drehte dort auf der Anhöhe. Allerdings war dort das ganze extrem Weich und der Reifen schaufelte schöne Furchen in den Weg – eigentlich hätte ich die Maschine ohne Ständer stehen lassen können und Foto machen können. Da ich sie aber nicht ausbuddeln wollte hab ich das Foto erst hier gemacht wo es wieder fester ist.

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Feststellung – wenden auf Sandpisten ist schwierig, man gräbt das Mopped dermaßen ein das ich es nicht mehr Rückwärts manövriert bekomme. Ich hatte dann einfach beherzt über den Acker gewendet was die Maschine mit einem Leichten Drift quittierte aber ansonsten dem Lenkbefehl folgte.

Offroad Fazit: Bis auf die letzte Strecke wäre ich alle auch mit Strassenreifen gefahren – aber weder mit dem Fahrspaß noch mit der Geschwindigkeit. Je weicher der Untergrund wird desto mehr spielt der K60 seine Stärken gegenüber einem Strassenreifen aus.

Ok auf der Strasse war ich auch unterwegs und da kann ich sagen läuft der Reifen gut. Es ist etwas Unruhe im Lenker aber ich war nicht langsamer als sonst unterwegs. Gefühlt gab es überraschenderweise Kurven die  einfacher liefen mit dem Reifen.

Es gibt aber auch Sachen die der K60 nicht so mag, dazu gehören z.B. die weißen Fahrbahnmarkierungen – da rutscht er förmlich rüber. Auch Bitumen sind nicht seine Stärke.

Auf dem Rückweg kam ich dann noch in richtigen Regen und kann auch hier nicht viel Negatives sagen, beim Abbiegen hatte ich beim Rausbeschleunigen einen Rutscher in Schräglage, will aber nicht behaupten das das mit dem Tourance Next nicht passiert wäre.

Für Crosstourer Fahrer: Nehmt ein wenig der Traktionskontrolle weg sonst regelt die im Gelände einfach zu früh. Mit dem K60 kann man ruhig und gefahrlos etwas driften … Ganz abschalten habe ich mich noch nicht getraut ;-)

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Schlauchlose Reifen flicken

früher oder später trifft es dann doch einen Reifen. Dieses Jahr hatte ich schon das zweite mal das Vergnügen mit einem beschädigtem Reifen. Bisher habe ich soweit Glück das es immer nur meine Mitfahrer erwischt. Dieses mal war es Andreas mit der FJR1300 auf unserer gemeinsamen Tour ins Weser Bergland im September. Wir fahren morgens los und Andreas signalisierte gleich das stimmt was nicht. Ich halte, er fährt neben mich und sagt nur sein Tyreboy meldet nur noch knapp über 1 Bar auf dem Hinterreifen. Na toll, kann ja nur etwas eingefahren sein, wird ja wohl kein Spaßvogel über Nacht Luft abgelassen zu haben. Reifenbild sah aber noch „beweglich“ aus – also fuhren wir weiter um an einer Tankstelle das ganze näher zu Inspizieren.

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Hier hatten wir den Übeltäter schon mal ein wenig raus gezogen und in Szene gesetzt. In den vorherigen Jahren hatten wir immer solche Reifensprays mit, die aber Grundsätzlich versagt haben bei solchen Löchern. Die Funktionieren nur solange es eine Büroklammer oder ähnlich kleines ist. Daher fahre ich seit knapp zwei Jahren nun Reifenstopfen als Flickzeug mit mir rum. Den ersten Einsatz hatten wir damit im Juli auf der Irland Tour wo es sehr gut ging. Nun also der erneute Einsatz.

a) Gegenstand aus dem Reifen entfernen
b) mit der Reibahle das Loch etwas frei rubbeln
c) die Reibahle mit Klebelösung einschmieren und einmal in den Reifen stopfen
d) Einen Flickstreifen auf die Einführhilfe aufbringen und ebenfalls mit Klebelösung bestreichen
e) Das ganze mit viel Gewalt in den Reifen bringen so das noch etwas von dem Flickstreifen draußen bleibt
f) Durch drehen die Einführhilfe vom Flicken trennen und aus dem Loch holen

Jetzt sollte das ganze in etwa so aussehen:

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Nach ca. 15 Minuten etwas Luft auf den Reifen geben und schauen ob alles dicht ist – so es dicht erscheint, Reifen voll aufpumpen. Restlichen Flicken abschneiden so das man eine plane Oberfläche hat, so sah das an der Stelle dann beim Reifenwechsel zu Hause aus:

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Der Reifen hielt über die Tour problemlos den Luftdruck. Andreas hat einen Tyreboy montiert am Fahrzeug so das er den Reifenluftdruck jederzeit im Blick hat. In der Situation eine sehr gute Sache und es schafft vertrauen in das ganze. Es hat mich veranlasst ebenfalls einen Tyreboy zu ordern der jetzt auch auf meinem Crosstourer ist, Testbericht dazu folgt später.

Nach zwei Wochen fing der Reifen aber langsam wieder an Luft zu verlieren, nicht dramatisch aber irgendwie wurde die Stelle wieder leicht undicht. Das das Profil eh nicht mehr das beste war tauschte Andreas nun den Reifen und lieferte noch folgendes Bild von der Innenseite des Reifen.

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Vermutlich hätte ich den Flicken noch etwas mehr in den Reifen pressen müssen, man sieht sehr gut wie der Flicken richtig ein Pfropfen bildet und damit den Reifen komplett verschließt an der Stelle. Insgesamt ist auch der Flicken nicht das Allheilmittel, aber im Gegensatz zu diesen Reifenflicksprays hat er bisher immer jede Tour „gerettet“ und das ist die Hauptsache.

Danke an Andreas für die Bilder, das das ganze ebenfalls aus seiner Sicht beschreibt – das möchte ich euch nicht vorenthalten:

Nach über 11 Jahren und über 200.000 km mit modernen Motorrädern (sprich nach der MZ TS 250 zu DDR Zeiten) hat es auch mich erwischt. Auf der „Weserbergland-Tour“ im September 2016 mit „meinem Tourguide“ (nachfolgend TG genannt) Mario habe ich über meinen Tyre-Boy zu Tourbeginn Samstag früh die Alarm-Meldung bekommen, der Reifenluftdruck des Hinterradreifen ist von 2,9 auf 1,2 bar gefallen! Kurze Absprache mit dem TG und wir fahren erst mal zur nächsten Tanke. Dort angekommen stellen wir bei der Prüfung des Reifens fest, da ist was drinne! Mario kommst schnell und bestimmt zu dem Schluss, entweder den ADAC rufen und abschleppen lassen, was das Ende des gesamten Tourwochenendes bedeutet hätte oder flicken.
Nun ich bin z.Z. nicht im ADAC und Mario bestätigte, dass er schon mal Reifen geflickt hat. Ich bin ein Tourenfahrer und da muss schon mehr passieren um eine Tour bei schönem Wetter abzubrechen. Also flicken. Und Mario ist klar, bestimmt und sehr gut vorbereitet. Er sagt gleich das er das Reifendichtspray nicht gut findet und lieber gleich „richtig“ flicken möchte. Auf meine Frage bestätigt er, dass er das richtige Material dabei hat. Und er legt auch gleich zügig und zielgerichtet los. Also als erstes muss das was da drinn ist raus. Mit dem „Leatherman“ ist das Schraubenmonster (siehe Bild) bald entfernt. Stelle aufrauen und Kleber rein. Den „dicken“ Flicken in das ach so „kleine“ Loch zu bekommen stellte sich als komplizierter heraus als gedacht. Der zweite Versuch klappte dann plötzlich. Nun aushärten lassen. Die viertel Stunde überbrücken wir mir einem Capotschino von der Tanke. Nun den Rest vom Flicken außen abscheiden, Luft auffüllen und fertig

Nach einer dreiviertel Stunde geht die Tour weiter. Und wieder bewährt sich der „Tyre-Boy“, er gibt mir die Sicherheit, dass der Reifen dicht hält und dies ohne ständig an einer Tanke den Reifenluftdruck zu prüfen.

Noch eine kleine Anekdote an der Tanke, wo uns ein Audifahrer, selbst Biker uns seine Werkstatt empfiehlt. Aber ohne Ersatzreifen können die uns auch nicht helfen, somit wird mir klar, dass man eigentlich die falschen Adressen dabei hat, nämlich Werkstätten statt Reifenhändler.

Diese Tour und weitere km hielt der geflickte Reifen dicht, insgesamt ca. 1.200 km, dann war er an der Grenze und verlor in 12 Stunden ca. 1 bar.

Nun ist der neue Reifen drauf ist kann ich Schlussfolgerungen ziehen.
Ich brauche ein Reifenreparaturset und sei es nur, um es wie Mario 3 Jahre für andere durch die Gegend zu fahren. Ein Reifenschaden bedeutet nicht das Ende einer Tour.
Gute Freunde sind bei einem Schaden nicht mit Gold aufzuwiegen. -> Anmerkung von Mario „Danke !“
Ein Reifenprüf- und -meldesystem wie der „Tyre-Boy“ hat sich bewährt. Einerseits durch die Schadensmeldung und andererseits durch die ständige Überwachung des geflickten Reifens.

Noch mal herzlichen Dank an “meinen“ TG und Bikerfreund Mario. -> Anmerkung von Mario „Gerne doch“

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Mal neue / andere Schuhe für den CT

ab und an treibt es mich ja doch auf einen Waldweg, Schotterpiste oder ähnliches sagen wir mal leichteres Gelände/Pass/Strasse. Insofern war ich schon länger am Überlegen ob ich mich von der fast reinen Straßenbereifung mal trenne. Bisher bin ich mit dem Metzler Tourance Next sehr zu frieden gewesen, nur wenn einem der Teer aus geht kommt der Reifen sehr zügig an seine Grenzen. Sicherlich ist das alles noch etwas besser als mit einem ganz reinen Straßen reifen, aber halt noch nicht wirklich Optimal. Die Laufleistung der Tourance Next lag immer zwischen 7000 – 12000 KM je nach Einsatzgebiet. Jetzt zum Winter wo es hier in Brandenburg eh keine Kurven gibt war die Überlegung doch mal einen Offroadlastigeren Reifen zu probieren.

In die engere Wahl kamen:

  • Metzler Karoo 3
  • Continental TKC 70
  • Heidenau K60 Scout

Der Metzler Karoo 3 ist aber schon sehr extrem auf Gelände ausgelegt und poltert schon ziemlich über Teerstraßen das ich die Idee schnell verworfen habe. Der TKC 70 ist auch mit hohem Speedindex zu bekommen hat aber meines Erachtens den Nachteil das das Profil noch recht Teer orientiert ist. Nach lesen einiger Erfahrungsberichte war ich nicht mehr so ganz von dem Reifen überzeugt. Blieb noch der Heidenau K60 Scout – bei Weltenbummlern sehr beliebt, seit Jahren eine Größe in dem Segment. Auch Bea&Helmut von timetoride.de haben auf Ihrer Weltumrundung einige Reifen drauf gezogen und favorisieren den K60 Scout.

Die Entscheidung war gefallen, wir probieren mal einen Heidenau K60 Scout aus. Nach dem meine Reifen auf dem Crosstourer nun nicht mehr die besten waren und wir ende Oktober noch mal auf Tour wollen, habe ich nun vorher noch den K60 aufziehen lassen.

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Hinterrad
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Schon recht grobes Profil. Mein Händler liegt ja etwas außerhalb der Stadt und so konnte ich gleich mal die Strassenlage testen. Ich bin auf den ersten Metern positiv überrascht, ich hätte gedacht das ding macht mehr Alarm/Unruhe. Aber der läuft ziemlich Ruhig, Kerzen gerade, Lenker loslassen und Maschine von 100KM/h auf 50 Km/h runterollen lassen ohne ein Zucken oder wackeln im Fahrwerk. Schon in den ersten Kurven baute ich Vertrauen auf in die Reifen. Insgesamt fuhr ich recht schnell nicht anders als sonst mit Strassen reifen.

Erstes Fazit: Guter Reifen – Jetzt kann er ende Oktober auf der Tour zeigen was er kann, dann gibt es Autobahn, Landstraßen, Pässe, Schotterpisten und Temperaturen von unter 0 Grad bis (hoffentlich) über 20 Grad. Also einmal das volle Programm.

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Aktuelles von uns

nach langer Zeit mal wieder eine Meldung von uns, wo stehen wir, was laufen gerade für Projekte, sind wir gar nicht mehr Unterwegs ? Doch doch … keine Panik, Maja-On-Tour ist nach wie vor Aktiv. Nach Irland waren wir auf einer Kurztour auf Usedom sowie im Weser Bergland. Das Weser Bergland hat mir ausgesprochen gut gefallen, das steht für das Frühjahr 2017 definitiv auf dem Radar.

Ansonsten beginnt auch für uns langsam die dunkle graue Jahreszeit die wir nutzen zum digitalen Aufräumen. Der Irlandbericht soll fertig gestellt werden, das eine oder andere Video muss noch geschnitten werden usw usw … da gibt es viel zu tun. Parallel bauen wir gerade an der Verknüpfung mit Facebook.

Unsere Aktuellen Projekte:
– Test von „Dynaplug“ – einer Reifenflick Lösung
– Test von TyreBoy – Reifendruck Überwachungssystem
– Irland Reisebericht fertig stellen

Parallel dazu reift der Gedanke das unsere Haupttour 2017 eine Balkantour werden sollte. Auch stellen wir immer wieder fest, das unsere Spontantouren die völlig un-geplant waren und wir uns von Tag zu Tag treiben ließen doch die schönsten waren. Insofern werden wir 2017 eine Grobe Planung vornehmen, generelle Ziele raussuchen, ggf. Anfahrt/Abfahrt planen und den Rest wieder dem Wind, Wetter und unserer Nase überlassen. Wir können uns auch vorstellen wieder jemanden mit zu nehmen – er sollte aber genauso spontan sein auf Tour und Sitzfleisch besitzen.

Ganz genau können wir es noch nicht sagen – wir sind da noch nicht ganz fest gelegt.

Zum Ende Oktober/Anfang November soll es noch mal für eine Schnelle Tour ins Trentino gehen auf der wir hoffentlich den TyreBoy aber nicht den Dynaplug testen werden. Genauso wie ich zum ersten mal mit Heidenau K60 Scout Reifen aufbrechen will und mich damit noch mehr vom reinen Strassenprofil verabschiede ;-) Wir müssen mal sehen was wir alternativ auf die CBF1000 bekommen – für Tips von passenden Offroadreifen für die CBF1000 bin ich da dankbar.

In diesem Sinne – euer Maja-on-Tour Team.

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Maja-on-Tour goes Facebook

nun ist es soweit , auch wir gehen mit dem Trend und verknüpfen unsere Seite mit Facebook. Am Anfang wird das sicherlich noch etwas holprig – aber das wird schon noch. Ihr findet uns auf Facebook unter „majaontourblog“ -> https://www.facebook.com/majaontourblog/

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